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Texte 2005
02.12.2005

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0405, Dezember 2005

Wer glaubt, der Republik könne nach Ablauf des staatlichen Jubeljahres keine Fortsetzung des rot-weiß-roten Hurra-Getöses zugemutet werden, sollte besser für ein nochmaliges Ansteigen der Emissionswerte gewappnet sein. Am 1. Jänner 2006 übernimmt Wolfgang Schüssel den Ratsvorsitz der Europäischen Union. [mehr]
14.11.2005

Neue Staatsoper, neues Ă–sterreich?

Von Martin Wassermair. Erschienen in: derStandard.at, 14. November 2005

Mit der Staatsopern-Wiedereröffnung zelebrierte Österreich 1955 die Verweigerung einer politischen, geistigen und kulturellen Erneuerung. Dieses Kapitel bleibt auch im Gedankenjahr im Dunkeln. [mehr]
04.11.2005

Politik und Kultur der Neuen Medien

Von Konrad Becker und Martin Wassermair. Erschienen in: Informationen der Gesellschaft für Politische Aufklärung, Nr.76, November 2005

In der Vermittlung von Politik und politischen Inhalten gewinnen Medien eine immer größere Bedeutung. Der Stellenwert beschränkt sich aber nicht alleine auf die enorm angewachsene Wirkungsbreite massenmedialer Distributionskanäle. Eine Herausforderung für die Politische Bildung resultiert heute immer mehr aus der Frage, inwieweit Menschen im 21. Jahrhundert Möglichkeiten vorfinden, mit Medien zu arbeiten und über den Zugang zu Medien aktiv an gesellschaftlichen Prozessen teilzunehmen. [mehr]
16.06.2005

Privatisiert und eingestampft!

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0305, Juli 2005

In Österreich wird an höchster Stelle verfügt, worauf sich die Gesellschaft im Hinblick auf die Grundlagen ihrer Vergangenheit zu verständigen hat. Der Privatisierung der Geschichtspolitik muss schleunigst Einhalt geboten werden. [mehr]
13.05.2005

Public Netbase: Wem gehört die Kultur der Zukunft?

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Elke Bippus, Andrea Sick (Hrsg.), Industrialisierung < > Technologisierung von Kunst und Wissenschaft. Schriftenreihe 01 der Hochschule fĂĽr KĂĽnste Bremen, transcript Verlag Bielefeld (2005)

Noch nie war es möglich, Informationen sowie Kultur- und Bildungsinhalte so kostengünstig zu vervielfältigen und schnell zu verbreiten. Umso absurder erscheint es, dass eine plurale und demokratische Nutzung dieser Errungenschaften gegenwärtig mit aller Gewalt unterbunden werden soll. Die Frage lautet aktuell mehr denn je: Wem gehört die Kultur der Zukunft? [mehr]
24.02.2005

display your dissent!

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0105, Februar 2005

2005 dient Bundeskanzler Schüssel ganz wesentlich zum Machterhalt. Dass dies dem öffentlichen Interesse zuwider läuft, wird nicht vom ORF zu erfahren sein. Es wird daher bei der Entwicklung von Gegenstrategien an zentraler Stelle daran zu denken sein, sich der Produktion von Bildern selber anzunehmen. [mehr]
23.02.2005

Kontrollore des Willens

Von Monika Mokre, Martin Wassermair, Konrad Becker. Erschienen in: Der Standard, 23. Februar 2005

Schutzzonen, Intensivierung der Videoüberwachung - wem nützt das, woher kommt das? Und wäre nicht gerade das "Gedankenjahr" ein passender Anlass, darüber nachzudenken, wohin das führen kann? [mehr]
19.02.2005

Die Inszenierung der Macht

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Progress. Magazin der Ă–sterreichischen HochschĂĽlerInnenschaft, 2/05, Februar 2005

Jubiläen erfahren zur Zeit in Österreich eine Hochkonjunktur. Es erscheint nicht opportun, kritisch danach zu fragen, warum eigentlich Staat und Gesellschaft auf eine nationale Feierstimmung eingeschworen werden sollen. Dabei gibt es reichlich darüber nachzudenken. Das Jahr 2005 bietet die Gelegenheit für Konflikt und Widerspruch. [mehr]