Antimuslimische Stimmungsmache – wie widersetzt sich die Gesellschaft einer Politik der Spaltung?

Der Stachel im Fleisch - Politikgespräche mit Vorwärtsdrang

In der einhundertneunzigsten Ausgabe der TV-Gesprächsreihe „Der Stachel im Fleisch“ waren Dunia Khalil (Rechtsberatung, Dokustelle Österreich) und Martina Tissberger (Professorin für Postmigrationsgesellschaftliche Soziale Arbeit, FH Linz) bei mir im Studio zu Gast.

Sendetermin: Montag, 9. März 2026, 17.30 – 18.30 Uhr

Was bei den Themen Migration, Sicherheit und Integration als sachliche Auseinandersetzung in Erscheinung tritt, folgt meist den Mustern einer pauschalisierenden und rassistisch motivierten Stimmungsmache, die weit über die politischen Debatten hinaus in den öffentlichen Alltag hineinwirkt. Die Kommunikationsstrategien von FPÖ und ÖVP stechen dabei schon seit geraumer Zeit hervor. Politikwissenschaft und Diskursforschung verweisen in diesem Zusammenhang wiederholt auf Überschneidungen mit Argumentationsmustern rechtsextremer Strömungen, die sich vor allem digitaler Kommunikationsräume bemächtigen und das Klima des Miteinanders vergiften. Das hat schwerwiegende Folgen, denn gesellschaftliche Gruppen werden gegeneinander ausgespielt und die demokratischen Grundlagen des Gemeinwesens destabilisiert.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen daher u.a. Fragen, wie antimuslimische Stimmungsmache festzumachen ist, welche Konsequenzen für das gesellschaftliche Zusammenleben wirksam werden und womit Zivilgesellschaft, Bildungseinrichtungen und mediale Gegenöffentlichkeiten der Politik der Spaltung am besten entgegentreten.

Die Übertragung steht im Online-Archiv von DORFTV zur Verfügung.