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Texte 2015
23.11.2015

Pastorale Digitale IV

Von Martin Wassermair. Erschienen in: die KUPFzeitung, Nr.156, Dezember 2015 - Februar 2016

Das World Wide Web war urspr√ľnglich daf√ľr gedacht, als offene Plattform einen unermesslichen Raum f√ľr Innovation und Kollaboration zu schaffen. Gleichbehandlung galt dabei als oberstes Gebot, kein Datenpaket durfte gegen√ľber einem anderen bevorzugt werden. Damit ist bald Schluss. [mehr]
01.10.2015

Kulturkampf - Kopf in den Sand?

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Salzburger Kulturfenster, Ausgabe 10/2015

Vielleicht haben die vielen Kulturinitiativen und Kulturzentren, die als sogenannte freie Szene das Land sehr wohl √ľber Jahrzehnte √∂ffnen und modernisieren konnten, den Kampf um die hegemoniale Deutungshoheit √ľber den Kulturbegriff bereits verloren. Aber genau diese Debatte sollte ein wesentlicher Ansporn sein. [mehr]
03.09.2015

Pastorale Digitale III

Von Martin Wassermair. Erschienen in: die KUPFzeitung, Nr.155, September - November 2015

So richtig ins Schwitzen brachte uns "Alphabet" in diesem hei√üen Sommer durch einen regelrechten Paukenschlag. Google ist nicht mehr Google, so wie wir die Dachmarke kannten, unter der es im Netz zuletzt so richtig unbehaglich geworden ist. Jetzt kommt die ganz gro√üe Holding ‚Äď und der Globus h√§lt bereits den Atem an. [mehr]
03.09.2015

Kulturpolitik nach der Leerstands-Show

Von Martin Wassermair. Erschienen in: die KUPFzeitung, Nr.155, September - November 2015

Kunst und Kultur sind auch in √Ėsterreich bestenfalls noch dem Optimierungswahn eines beh√∂rdlichen Facility Managements √ľberlassen. Mit der damit geschaffenen Leere in Vision und Programmatik hat sich allerdings auch hierzulande die Kulturpolitik vor dem Tabernakel von Kapitalismus und neoliberaler Zerst√∂rungswut am Gemeinwesen selbst enthauptet. [mehr]
01.09.2015

Kulturpolitik: Der Schmerzgrenze gefährlich nahe

Von Martin Wassermair. Erschienen in: derStandard.at, 1. September 2015

Im Kulturleben der Bundeshauptstadt ist nach vorangegangener Besetzung das zu Beginn der 1980er-Jahre gegr√ľndete Wuk nicht mehr wegzudenken, m√∂chte man meinen. Denn tats√§chlich sollte der hegemoniale Sog einer kommerziellen Verwertungslogik auch das bis heute gr√∂√üte selbstverwaltete Kunst- und Kulturzentrum √Ėsterreichs keineswegs verschonen. [mehr]
31.07.2015

Randerscheinungen

Von Martin Wassermair. Erschienen in: gfk-Magazin, 02/2015, August 2015

Die Anzahl jener Menschen, die vor sozialem Elend, Hunger, Krieg und Klimakatastrophen verzweifelt Zuflucht suchen, w√§chst unabl√§ssig an. W√§hrend sich die √Ėffentlichkeit bereits gef√§hrlich an die vielen Toten im Mittelmeer zu gew√∂hnen scheint, tritt das politische Europa den ungez√§hlten Leichenbergen mit gleichg√ľltiger Duldung und immer neuen milit√§rischen Ma√ünahmen zur Sicherung der Grenzen gegen√ľber. [mehr]
05.06.2015

Pastorale Digitale II

Von Martin Wassermair. Erschienen in: die KUPFzeitung, Nr.154, Juni - August 2015

Wer erinnert sich? Als zu Beginn der 1990er-Jahre das ORF-Fernsehen mit dem neuen Format "Gaudimax" erstmals auf Sendung ging, konnte sich das Publikum noch massenhaft f√ľr sexistische Witze √ľber K√ľhe und Ehefrauen aus Bad Aibling begeistern. Mittlerweile bietet Bad Aibling niemandem mehr einen Grund zum Lachen. [mehr]
03.04.2015

Klugs vorschneller Marschbefehl nach Afrika

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Die Presse, 3. April 2015

Seit dem 10. M√§rz ist es Gewissheit: √Ėsterreich zieht wieder in den Krieg! An diesem Tag beschloss eine Mehrheit im parlamentarischen Hauptausschuss, vier Soldaten in die seit Jahren krisengebeutelte Zentralafrikanische Republik zu entsenden. [mehr]
20.03.2015

Pastorale Digitale I

Von Martin Wassermair. Erschienen in: die KUPFzeitung, Nr.153, März - Mai 2015

Das "Sexting", so der ph√§nomenologische Begriff f√ľr das Verschicken und den Austausch eigener Nacktaufnahmen √ľber mobile Endger√§te, macht sich einer aktuellen Studie zufolge nun auch unter √Ėsterreichs Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren breit. [mehr]