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Texte
16.10.2002

Wien ins 21. Jahrhundert!

Von Konrad Becker und Martin Wassermair. Erschienen in: Falter, 16. Oktober 2002

Wien will anders sein. In kulturpolitischer Hinsicht kann dies nur gelingen, wenn die Stadtverantwortlichen sich entschließen, neue Wege zu beschreiten. Urbanes Denken – und das ist das scheinbar Irreführende an diesem Terminus – hat seine Aufmerksamkeit in erster Linie auf die Welt außerhalb der Stadtmauern zu lenken. [mehr]
12.10.2002

Franz Moraks Berlusconisierung der Kulturpolitik in Ă–sterreich

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0402, Oktober 2002

Europa hat sich spürbar gewandelt. Extrem rechtes Gedankengut macht immer mehr Schule und findet Eingang in die Kulturpolitik der Regierenden. Franz Morak zählt zu deren Pionieren, auch wenn er nur allzu gerne von sich behauptet, als Kabinettsmitglied in der Allianz mit der FPÖ für Kunst und Kultur bisher nur Gutes getan zu haben. [mehr]
02.10.2002

Der Stachel in Grieskirchen

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.98/4/02

Der Kulturverein Rossmarkt ist seit seiner Gründung ein Anlass der Erregung. Grieskirchen kann als Stadt dennoch nicht auf das ungeliebte Haus verzichten. Autobiographisch geprägte Eindrücke einer schwierigen Beziehung. [mehr]
09.06.2002

Collateral Damage

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0302, Juni 2002

Alleine im FrĂĽhjahr 2002 wird das reale SchadensausmaĂź der bisherigen medienpolitischen MaĂźnahmen im Kulturbereich immer deutlicher. Mit einer weiteren Radikalisierung muss gerechnet werden. [mehr]
10.08.2001

Menschen wie Herr Khol

Von Martin Wassermair. Erschienen in: kunstfehler, September 2001

Es sind Menschen wie Herr Khol, die den ideellen Grundstein dafĂĽr legen, dass Regierungskritiker systematisch observiert und staatspolizeilich erfasst werden. Da ist es dann auch zur Kriminalisierung von Kulturschaffenden nicht mehr weit. [mehr]
08.08.2001

Eiserne Faust?

Von Konrad Becker und Martin Wassermair. Erschienen in: City, 8. August 2001

Seit mehr als 20 Jahren ist das Museumsquartier ein Projekt der großen Hoffnungen. Heute sind viele dieser Hoffnungen enttäuscht. Es ist bestenfalls eine Minimundus-Abbildung von Österreich daraus geworden, die dem großen Vorbild vor allem in seiner Mentalität verblüffend ähnlich sieht. [mehr]
21.07.2001

Demokratie und Widerstand

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Startbuch Internet. Das Handbuch Internet fĂĽr den intelligenten Einstieg, 2., aktualisierte und erweitere Auflage, Falter Verlagsgesellschaft m.b.H., Wien (2001)

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien weckten schon vor Jahren die Hoffnung auf eine demokratischen Impulswirkung. Tatsächlich zeugt der Widerstand im Netz der Netze seit dem Februar 2000 von einer ernst zu nehmenden Politisierung eines Teiles der Gesellschaft, der sich zu einer nachhaltigen Koalition gegen Rassismus, Nationalismus und Intoleranz formieren kann. [mehr]
03.06.2001

Mit Keckermann zum Cap der guten Hoffnung

Von Gabriele Gerbasits und Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0301, Juni 2001

1983 gelang Keckermann mit seinen Reiseplänen der lang ersehnte Durchbruch. Hatte die Generation der Väter bei der Erschließung fremder Welten noch unverbesserlich mit der Erinnerung an die Deutsche Wehrmacht das Auslangen gefunden, so brachen in diesem Jahr die Jungen endlich zu neuen Ufern auf. Niemand wusste über das Ziel der Reise genau Bescheid. [mehr]
06.04.2001

Kampfeslaune und Vergeltungsdurst

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0201, April 2001

Wie kommt es, dass in parlamentarischen Debatten zur Kunst die Ankäufe von Nachtsichtgeräten für den Grenzschutz Erwähnung finden, nicht aber die Regierungsschwerpunkte Tanz und Neue Medien? Die Opposition zeigt Beißhemmung, die schwarz-blaue Kulturpolitik mit radikalen Gegenstandpunkten zu konfrontieren. [mehr]
11.01.2001

Ertragreich und mit einem festen Platz in der Gemeinschaft.

Von Martin Wassermair. Erschienen in: Kulturrisse 0101, Februar 2001

Es ist schon verblüffend. Kaum eine Zeitung, schon gar kein Hochglanz-Magazin war zum Jahreswechsel aufzufinden, das in seiner Bilanz zum politischen Wendejahr 2000 der boulevardesken Verlockung widerstehen wollte, den neuen Kunststaatssekretär bis über den grünen Klee zu loben. [mehr]
16.10.2000

"In Austria, the Clock Ticks with a Different Beat"

Von Martin Wassermair, in: Cultivate Interactive, issue 2, 16 October 2000

Since 1994, Public Netbase t0, based in the Museumsquartier of Vienna, has developed from a small, active cultural project into one of Europe's most respected media-culture institutions. It promotes the artistic use of digital media and as a non-profit Internet service provider supports a number of artists and cultural initiatives with its technical expertise, storage capacity, and Internet accounts. [mehr]
02.10.2000

Heilsversprechungen der Kreativwirtschaft

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.88, Oktober 2000

Sieben Monate ist Kunststaatssekretär Franz Morak nun im Regierungsamt. Eine erste alarmierende Bilanz der IG Kultur Österreich und die Zufriedenheit der FPÖ belegen: Der Kunst und Kultur wurde mehr als nur ein Haar gekrümmt. [mehr]
24.05.2000

Maulfauler Marboe

Von Konrad Becker, Marie Ringler und Martin Wassermair. Erschienen in: Falter, 24. Mai 2000

Politischer Wille ist nicht nur auf dem ehrenhaften Parkett festlicher Zeremonien gern gesehen, sondern vor allem auch in der Niederung der schwierigen Entscheidungen. Nicht der Stillstand sollte als Spektakel den Auftakt des Museumsquartiers zieren, sondern ein klares und aktives Bekenntnis zur kulturpolitischen Verantwortung. [mehr]
17.05.2000

Das Fledermaus-Syndrom

Von Martin Wassermair, Konrad Becker und Marie Ringler. Erschienen in: Der Standard, 17. Mai 2000

Der Zustand des Museumsquartiers als Terra incognita der Politik ist endlich zu beenden. Eine zukunftsgewandte Gestaltung der Kulturentwicklung dieses Landes erfordert Ideenreichtum, Offenheit fĂĽr Kritik und Entschlossenheit - vor allem aber auch klare Entscheidungsstrukturen und Verantwortungsbewusstsein. [mehr]
15.03.2000

Cultural Backbone. Kultur braucht auch im Netz ein RĂĽckgrat

Von Martin Wassermair, Konrad Becker und Marie Ringler. Erschienen in: Computerwelt Special. Das Österreichische Magazin für Internet-Einsteiger Nr.1, März 2000.

Das Internet hat seine Vergangenheit im Militärischen und seine Gegenwart in der Wirtschaft. Die Chancen stehen gut, daß die Zukunft des Netzes auch von Kunst und Kultur mitgeprägt wird. [mehr]
03.10.1999

Kurs auf Bourdieu und Spitzensport

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.83, Oktober 1999

Ausgerechnet der Bundespräsident stahl dem Kunstkanzler bei der Eröffnung der Festspiele die Show. Mit der diesjährigen Anrufung des Hugo von Hoffmannsthal blies Klestil der Intendanz in Salzburg gehörig den Marsch in die Vergangenheit zurück. Viktor Klima hielt seinerseits mit Pierre Bourdieu dagegen. Doch die Chefsache verhallte ungehört. [mehr]
02.05.1998

"Wollt's einen Orden, oder was?"

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.76, Mai 1998

Zurückhaltung und Entbehrung sind die wohl augenscheinlichsten Merkmale einer gemeinsamen kulturpolitischen Realität in Oberösterreichs Gemeinden. Soferne im Zusammenhang mit Kultur im kommunalen Raum überhaupt von Politik im Sinne konzeptorientierter Gestaltung gesprochen werden kann. [mehr]
01.10.1997

Mit dem UR-WERK tickt die Uhr am Rossmarkt

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.73, Oktober 1997

Im Gebrauch der Symbolwelt stehen Zahnräder für den Aufbruch in eine neue Zeit. Ob bei Charlie Chaplin in "Modern Times" oder in Fritz Langs "Metropolis" - wo immer die metallenen Beißerchen ineinandergreifen, folgen radikaler Umbruch und gesellschaftliche Reorganisation. Im Kleinen verhält es sich nicht anders, wenn auch zumeist nicht ganz so spektakulär. [mehr]
01.10.1997

Kein Grund, am Status Quo nun zu erstarren

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.73, Oktober 1997

In Oberösterreich für Kunst und Kultur engagiert zu sein, hat tatsächlich etwas Besonderes für sich. Wie kaum ein anderes destilliert das Land ob der Enns seine Eigenheiten aus dem Widerspruch von liberaler Haltung und dem Fundament gewachsener feudaler Macht. [mehr]
03.05.1997

Wien und sein Kulturstadtrat

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.71, Mai 1997

Ein Politik-Quereinsteiger ist vielleicht noch die "Enttäuschung" wert: Peter Marboe, der neue Kulturstadtrat von Wien. Gerade erst hundert Tage im Amt, verdient der zunächst Beargwöhnte nun auch das Augenmerk der KUPF. [mehr]
15.10.1996

"... die Vorteile online kommunizieren"

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.68, Oktober 1996

Bereits Anfang des Jahres beeindruckten Agilität und Handlungsvermögen der Interessenvertretung mit einer einwandfreien Vorsitznachfolge durch Werner Wolf. Bei der Nachbesetzung der Geschäftsführung sollte es nun nicht anders sein. [mehr]
09.05.1996

Der Tanz mit dem Wolf

Von Martin Wassermair. Erschienen in: KUPF. Zeitung der Kulturplattform OĂ–, Nr.66, Mai 1996

Zeitenwende in der IG Kultur, Österreichs Dachverband der Kulturinitiativen tanzt fortan mit dem Wolf. Tatsächlich war die Vorsitzübernahme durch Werner Wolf an der Spitze so wenig spektakulär, weil auf Kontinuität bedacht, wie unvorhersehbar. [mehr]