In der Gesellschaft ausgedient – was tut die Politik gegen Altersdiskriminierung?

Politische Impulsgebung für das Radio-Empfangsgerät

Im Jahr 2020 gestalte ich bei Radio FRO ein bis zwei Mal pro Monat eine Politik-Sendung im Rahmen des Infomagazins FROzine.

Sendetermin:

Dienstag, 29. September 2020, 18.00 – 18.50 Uhr

Wiederholungen am darauf folgenden Tag jeweils um 6.00 und 13.00 Uhr. dorf TV zeigte eine Aufzeichnung am Freitag, 2. Oktober 2020, um 18.00 Uhr.

Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind in Österreich über 65 Jahre alt – das ergibt einen Bevölkerungsanteil von immerhin 20 Prozent. Sie gelten gemeinhin als kaufkräftig und werden von der Wirtschaft dementsprechend umworben. Dennoch muss diese Altersgruppe die Erfahrung machen, dass ihr etwa Banken immer öfter Kreditkarten und Überziehungsrahmen verweigern. Das stellt viele Seniorinnen und Senioren in ihrem geschäftlichen Alltag vor große Probleme, die sich während der Corona-Krise noch zusätzlich verschärft haben. Denn in Folge der politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie treten auch negative Stereotype und Ausgrenzungen häufiger zutage, die nicht zuletzt auf den zunehmenden Solidaritätsverlust zwischen Jung und Alt zurückzuführen sind.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, wie sich die aktuelle Lebenssituation der sogenannten Babyboomer-Generation kennzeichnen lässt, was sich Wirtschaft und Freizeitindustrie von dieser Bevölkerungsgruppe erwarten und warum es in Österreich im Vergleich zu vielen anderen Staaten noch immer keine rechtliche Handhabe gegen Altersdiskriminierung gibt.

Mit Gertraud Jahn (ehem. Soziallandesrätin, Pensionistenverband) und Laurenz Pöttinger (Nationalratsabgeordneter, ÖVP).

Die Übertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur Verfügung.