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Aktuelles
05.02.2010

Afrika-Cup 2010: Die MĂ€rtyrer von Cabinda

Togos Fußball im Visier von Terror und Staatsmacht

Der Afrika-Cup 2010 begann mit einem Blutbad, in dessen Folge die "Falken" aus Togo zwei Tote und zahlreiche Verletzte zu beklagen hatten. Der Kugelhagel von Cabinda traf aber auch den Nerv der afrikanischen FußballverbĂ€nde und ihr NaheverhĂ€ltnis zu den Machteliten.

In einem Beitrag fĂŒr die aktuelle Ausgabe des Fußballmagazins ballesterer habe ich die HintergrĂŒnde etwas nĂ€her beleuchtet.
05.01.2010

Paradigmenwechsel: Faces of the Evil. Faces of the Good.

9/11 als geschichtspolitische Herausforderung

Seit der PrĂ€sidentschaft Barack Obamas macht sich eine signifikante Verschiebung in der Deutung und symbolischen Nachnutzung der Ereignisse von 9/11 bemerkbar. War noch unter der republikanischen Dominanz jede innen- sowie auch außenpolitische Interpretation mit dem Etikett "Security" versehen, so zeichnet sich bereits seit Jahresbeginn 2009 eine Neuorientierung in Richtung "Service" ab.

Ich habe mich am 11. September 2009 bei den Gedenkfeierlichkeiten in New York umgesehen und meine EindrĂŒcke kurz vor Jahresende in der Zeitung MALMOE veröffentlicht.

25.11.2009

Bildstörung: Der digitale Vaterlandsverrat

Die Kunst der Nestbeschmutzung im historischen Wandel

Im Rahmen des Republikanischen Clubs wurde unter dem Titel Die Kunst der Nestbeschmutzung ein Sammelband herausgegeben, in dem zahlreiche Autorinnen und Autoren die vielfÀltigen KÀmpfe gegen Rassismus, Antisemitismus und die Verharmlosung der NS-Vergangenheit seit 1986 nachzeichnen.

Mitgeschrieben haben u.a. Brigitte Bailer-Galanda, Isolde Charim, Johanna Dohnal, Elfriede Jelinek, Udo Jesionek, Robert Knight, Ferdinand Lacina, Silvio Lehmann, Sophie Lillie, Ariel Muzicant, Doron Rabinovici, Kurt Rothschild, Renata Schmidtkunz, Mary Steinhauser, Sibylle Summer und Heidemarie Uhl.

Mein Buchbeitrag widmet sich dem Digitalen Vaterlandsverrat und erörtert neue Wege der kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart. Das Fazit: Solange Ewiggestrige hohe Positionen der Republik einnehmen, mit rechtsextremem Gedankengut die parlamentarische Demokratie aushöhlen und immer unverschÀmter nach Diskurshoheiten greifen, sind vor allem auch mediale Störmanöver unbedingt geboten.

BuchprĂ€sentation mit anschließendem Fest am Samstag, 5. Dezember 2009, ab 19.00 Uhr im Republikanischen Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien. Das Buch ist erhĂ€ltlich bei Amazon.  

22.10.2009

Schulhof des 21. Jahrhunderts: Wie gefÀhrlich ist das Internet?

Jugendliche in der Erfahrungswelt des Social Web

Waren es noch vor wenigen Jahren die Jubelmeldungen ĂŒber die große Beliebtheit des Do-it-yourself-Internet und seiner innovativen Möglichkeiten, ohne besondere technische Kenntnisse persönliche Fotos, Videos und BlogeintrĂ€ge einer globalen Öffentlichkeit vorzustellen, ĂŒberschlĂ€gt sich die aktuelle Berichterstattung in den Medien mit Schreckensmeldungen, dass immer mehr MinderjĂ€hrige ausgerechnet durch die neuen sozialen Netzwerke einer unheilvollen Entwicklung entgegen gehen.

Sind Web 2.0-Anwendungen wie Facebook und Twitter fĂŒr Jugendliche tatsĂ€chlich so gefĂ€hrlich? Die Zeitschrift Junge Kirche hat mich um einen kritischen Artikel ersucht.

03.09.2009

Eric Cantona: Inszenierung zwischen Mythos und Marketing

Profitable Imagebildung abseits des grĂŒnen Rasens

Man stelle sich vor, es gĂ€be ihn nicht. Die Unterhaltungsindustrie mĂŒsste Eric Cantona erfinden. Denn mit der Inszenierung als "Mister Beau" und aufrĂŒhrerisches Raubein lĂ€sst sich in der Arena der Vermarktung eine Menge Geld verdienen. Davon profitieren neben dem alternden Hauptdarsteller vor allem globale Unternehmen und die Medienwelt.

Die September-Ausgabe des Fußballmagazins ballesterer fm hat Eric Cantona einen Schwerpunkt gewidmet. Mein Beitrag beleuchtet dessen Rolle als multimedialer Entertainer.

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