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Aktuelles
24.07.2018

FROzine: Politiksommer 2018 - welcher Wind weht durch Oberösterreich?

Politische Impulsgebung f√ľr das Radio-Empfangsger√§t

Im Jahr 2018 gestalte ich bei Radio FRO 105.0 ein bis zwei Mal pro Monat eine Politik-Sendung im Rahmen des Infomagazins FROzine.

In der ober√∂sterreichischen Landespolitik ist von einer Sommerruhe bislang nichts zu bemerken. Die schwarz-blaue Zusammenarbeit steht kurz vor der Halbzeit der Legislaturperiode - und Thomas Stelzer hat sich nach seinem ersten Amtsjahr als √ĖVP-Landeshauptmann bereits mit einer Vielzahl von Problemen herumzuschlagen.

Die dreiundsechzigste Sendung geht u.a. den Fragen nach, wie der Wind in der aktuellen landespolitischen Entwicklung steht, inwieweit sich in der Allianz von √ĖVP und FP√Ė erste Risse zu erkennen geben und was von den sich zunehmend abzeichnenden Konflikten mit √ĖVP-Bundeskanzler Kurz und der Koalitionsregierung zu halten ist.

Mit Barbara Eidenberger (Politikredakteurin O√Ė Nachrichten) und Daniela Dahlke (Infochefin Life Radio).

Die Sendung ist auch per Livestream auf Radio FRO zu hören.

18.07.2018

FROzine: Nach dem VfGH-Entscheid - wie findet das dritte Geschlecht gesellschaftliche Anerkennung?

Politische Impulsgebung f√ľr das Radio-Empfangsger√§t

Im Jahr 2018 gestalte ich bei Radio FRO 105.0 ein bis zwei Mal pro Monat eine Politik-Sendung im Rahmen des Infomagazins FROzine.

Ende Juni 2018 traf der österreichische Verfassungsgerichtshof eine wegweisende Entscheidung. Ab sofort muss in persönlichen Dokumenten neben "Weiblich" und Männlich" ein weiterer Geschlechtseintrag vorgesehen sein. Die Bedeutung dieses höchstgerichtlichen Urteils liegt vor allem auch darin, dass die Existenz von geschlechtlicher Vielfalt fortan nicht mehr in Frage gestellt und pathologisiert werden darf.

Die zweiundsechzigste Sendung ging u.a. den Fragen nach, wie durch die normative Festschreibung von Geschlechterrollen Tabuisierung und Diskriminierung zum Ausdruck kommen, welche Ziele der Kampf um die uneingeschränkte Anerkennung von intergeschlechtlichen Menschen verfolgt und was Politik und gesellschaftliche Instanzen dazu beizutragen haben.

Mit Luan Pertl (Verein Intergeschlechtliche Menschen √Ėsterreich) und Alice Moe (YOUnited Jugendgruppe Hosi Linz).

Die √úbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur Verf√ľgung.

28.06.2018

dorf TV: Nach 1968 - was bleibt von der Gewaltfrage in der Kunst?

Der Stachel im Fleisch - Politikgespräche mit Vorwärtsdrang

Sendetermin: Donnerstag, 28. Juni 2018, 11.00 - 12.00 Uhr

Nach 1968 - was bleibt von der Gewaltfrage in der Kunst?

Als Politikredakteur gestalte ich f√ľr dorf TV eine Gespr√§chsreihe unter dem Titel Der Stachel im Fleisch. In der vierundvierzigsten Ausgabe waren Boris Nieslony (Performancek√ľnstler, Kurator) und Georg Ritter (K√ľnstler, Kultur- und Medienaktivist) bei mir im Studio zu Gast.

Mit den studentischen Protestbewegungen in den sp√§ten 1960er Jahren wurde auch der Gewalt-Diskurs zunehmend in den Vordergrund ger√ľckt. Der Aufruf zu einer "Propaganda der Tat" erreichte die urbanen Zentren, womit sich die Parallelisierung von Gewaltt√§tigkeit und Gewaltlosigkeit als dauerhafter Widerspruch in der Konfrontation mit der "unmenschlichen Staatsmaschine" auch tief in das k√ľnstlerische und kulturelle Feld eingeschrieben hat.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen daher u.a. Fragen, inwieweit Protest und Widerstand 1968 und in den Folgejahren in der Kunst aufgegriffen wurden, welche Formen der Kompromisslosigkeit zum Ausdruck kommen sollten und mit welcher Radikalität Kulturschaffende gegenwärtig den neuen Trends von Repression und Entdemokratisierung entgegentreten können.

Die √úbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur Verf√ľgung.

26.06.2018

FROzine: Politik und Kontrolle - wieviel Ohnmacht verträgt die Demokratie?

Politische Impulsgebung f√ľr das Radio-Empfangsger√§t

Im Jahr 2018 gestalte ich bei Radio FRO 105.0 ein bis zwei Mal pro Monat eine Politik-Sendung im Rahmen des Infomagazins FROzine.

Demokratie ist ohne Kontrolle unvorstellbar. Auch in √Ėsterreich haben Parlament und Landtage neben ihrer Gesetzgebungsfunktion die wichtige Aufgabe, der Regierung und ihren √Ąmtern unnachgiebig auf die Finger zu schauen. So sieht es jedenfalls die verfassungsm√§√üig festgeschriebene Gewaltenteilung des Staates vor, allerdings h√§lt die politische Realit√§t den Idealvorgaben nur selten stand.

Die einundsechzigste Sendung ging u.a. den Fragen nach, welche Bedeutung der politischen Kontrolle in Zeiten von kollektiver Erregung und medialer Inszenierung beizumessen ist, was mit dem Vormarsch der illiberalen Demokratiemodelle jetzt auch auf √Ėsterreich zukommt und auf welche Weise der zunehmenden Einschr√§nkung von parlamentarischen Grundrechten begegnet werden muss.

Mit Felix Eypeltauer (Gemeinderat NEOS Linz) und Helga Krismer (Klubobfrau Die Gr√ľnen im N√Ė. Landtag).

Die √úbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur Verf√ľgung.

25.06.2018

dorf TV: Kunst und Kultur - auf dem Abstellgleis im Kanzleramt?

Der Stachel im Fleisch - Politikgespräche mit Vorwärtsdrang

Sendetermin: Montag, 25. Juni 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Kunst und Kultur - auf dem Abstellgleis im Kanzleramt?

Als Politikredakteur gestalte ich f√ľr dorf TV eine Gespr√§chsreihe unter dem Titel Der Stachel im Fleisch. In der dreiundvierzigsten Ausgabe waren Yvonne Gimpel (Gesch√§ftsf√ľhrerin IG Kultur √Ėsterreich) und Peter Grubm√ľller (Kulturressortleiter O√Ė Nachrichten) bei mir im Studio zu Gast.

Galt Kulturpolitik noch vor zwei Jahrzehnten als ein Schl√ľsselressort von gro√üer gesellschaftlicher Tragweite, so ist es um die politische Gestaltung der Grundlagen von Kunst und Kultur tats√§chlich sehr still geworden. Programmatische √úberlegungen, welchen Beitrag das k√ľnstlerische und kulturelle Schaffen im Kampf um Demokratie, Gleichheit und eine vielf√§ltige Gesellschaft leisten soll, sind in den Reihen der Regierenden l√§ngst verklungen.

Im Mittelpunkt des Gespr√§chs standen daher u.a. Fragen, was von Gernot Bl√ľmel als Kanzleramtsminister und damit auch Ressortverantwortlicher f√ľr Kunst und Kultur zu erwarten ist, wo die gro√üen Aufgaben liegen und wer in Zukunft f√ľr das kritische und emanzipatorische Kunst- und Kulturschaffen eine streitbare Stimme erheben wird.

Die √úbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur Verf√ľgung.

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