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Aktuelles
23.07.2017

Wunderland: Make Austria great again?

Für eine neue Politik der Kulturalität

Kulturpolitik bringt seit geraumer Zeit auf ähnlich phantastische Weise wie das literarische Wunderland vor allem die Unzuverlässigkeit von politischer Gestaltung und Kommunikation zum Vorschein. Hinzu kommt, dass der rechtskonservative Kampfbegriff der Leitkultur dem ehemals emanzipatorischen Verständnis von Kultur das Substrat von Vielfalt, Experiment und Kontroverse rücksichtslos entzogen hat. Jetzt gedeihen auf diesem Boden Ausgrenzung, Segregation und ein rassistischer Vernichtungswille.

Kunst- und Kulturschaffende sind schon jetzt mehr als zuvor gefordert, den Anspruch auf Veränderung ganz eng mit den unumstößlichen Grundsätzen von Menschenrechten, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit zu verknüpfen.

In der aktuellen Ausgabe der periodischen Streitschrift der IG Kultur Ă–sterreich haben ich meine kulturpolitischen Gedanken zu dem Thema in einem Artikel auf den Punkt gebracht.

19.07.2017

FROzine: Politiksommer 2017 - die Ruhe vor dem Sturm?

Politische Impulsgebung für das Radio-Empfangsgerät

Im Jahr 2017 gestalte ich bei Radio FRO 105.0 zwei Mal pro Monat eine einstĂĽndige Politik-Sendung im Rahmen des Infomagazins FROzine.

Noch nie seit 1945 war eine Wartezeit bei vorgezogenen Nationalratswahlen so lange wie in diesem Jahr 2017. Die Ruhe der Sommermonate bietet noch eine Verschnaufpause - doch vielleicht ist sie auch trügerisch. Hinter den Kulissen der Politik wird zunehmend Nervosität spürbar, was denn der so entscheidende Wahltag am 15. Oktober bringen wird.

Die neunundvierzigste Sendung ging u.a. den Fragen nach, inwieweit im Vorfeld der Nationalratswahl 2017 ein tiefgreifender Umbruch in der österreichischen Parteienlandschaft zu erkennen ist, welche Themen sich schon jetzt als wahlentscheidend erweisen und was das alles für das politische Klima im Lande zu bedeuten hat.

Mit Daniela Dahlke (Nachrichtenchefin Life Radio) und Markus Rohrhofer (OĂ– Redakteur Der Standard).

Die Ăśbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur VerfĂĽgung.
18.07.2017

dorf TV: Wassermair sucht den Notausgang - Gast: Djamila Grandits

Gespräche zu Politik und Kultur in Krisenzeiten

In der zwanzigsten Sendung meiner Gesprächsreihe auf dorf TV war Djamila Grandits zu Gast.

Die engagierte Kämpferin für Menschenrechte interessiert sich vorrangig für die Schnittstellen, die Verschränkung sowie das Aufbrechen von Kunst, theoretischen Ansätzen sowie politischen und aktivistischen Formen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen daher u.a. Fragen, welche Schlussfolgerungen aus der Krise der Menschenrechte zu ziehen sind, wo sich der politische Film dabei verortet und womit aktivistische Kunst gesellschaftliche Wirkungsmacht erzielen kann. 

Sendetermin: Dienstag, 18. Juli 2017, 15.00 Uhr - 15.50 Uhr

Die Ăśbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur VerfĂĽgung.

06.07.2017

FROzine: GrĂĽne Chaostage - der Anfang vom Ende der Partei?

Politische Impulsgebung für das Radio-Empfangsgerät

Im Jahr 2017 gestalte ich bei Radio FRO 105.0 zwei Mal pro Monat eine einstĂĽndige Politik-Sendung im Rahmen des Infomagazins FROzine.

Kaum haben die österreichischen Grünen Ulrike Lunacek zu ihrer neuen Spitzenkandidatin gekürt, herrscht in den eigenen Reihen Beunruhigung. Nach dem Ausschluss der Jungen Grünen haben diese jedenfalls beschlossen, mit der KPÖ ein neues linkes Bündnis einzugehen. Und zu allem Überdruss spielt nun auch der bei der internen Nominierung unterlegene Peter Pilz in aller Öffentlichkeit mit dem Gedanken einer eigenen Liste.

Die achtundvierzigste Sendung ging u.a. den Fragen nach, inwieweit in den aktuellen Entwicklungen lange schwelende Konflikte innerhalb der Partei zutage treten, welche Konsequenzen die Sezessionsabsichten für die Grünen haben können und wie sich ein Debakel bei der Wahl am 15. Oktober noch abwenden lässt.

Mit Maria Buchmayr (Landessprecherin Die GrĂĽnen OĂ– und Mitglied im Bundesparteivorstand) und Wolfgang Pirklhuber (Abg. z. NR, Die GrĂĽnen).

Die Ăśbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur VerfĂĽgung.
22.06.2017

FROzine: Die oö. Schuldenbremse - mehr Schaden als Budgeteffekt?

Politische Impulsgebung für das Radio-Empfangsgerät

Im Jahr 2017 gestalte ich bei Radio FRO 105.0 zwei Mal pro Monat eine einstĂĽndige Politik-Sendung im Rahmen des Infomagazins FROzine.

Ende Mai hat Landeshauptmann Stelzer die Schuldenbremse für Oberösterreich präsentiert. Diese besagt, dass in einem Verwaltungsjahr nicht mehr ausgegeben werden darf, als eingenommen wird. Jetzt wird zunehmend Kritik laut.

Die siebenundvierzigste Sendung ging u.a. den Fragen nach, wwas genau hinter den Plänen einer Schuldenbremse steckt, wie sie sich auf die finanzpolitischen Steuerungssysteme auswirkt und unter welchen Umständen staatliche Ausgaben sogar besonders sinnvoll sind.

Mit Klaus Baumgartner (Jahoda-Bauer-Institut) und Werner Pöchinger (OÖ. Redakteur Kronen Zeitung).

Die Ăśbertragung steht im Online-Archiv von dorf TV zur VerfĂĽgung.
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